Nicht mehr zu früh kommen

Prinigy

Prinigy

Bei vielen Männern ist es die häufigste sexuelle Störung – vorzeitige Ejakulation.
Während die Partnerin gerade erst in Stimmung kommt, ist er schon fertig. Jeder fünfte leidet darunter. Doch jetzt naht Abhilfe. Das Neusser Pharma-Unternehmen Janssen-Cilag kommt mit der Pille Priligy auf den Markt.

Schatz, ich komm‘ heut später! Bald können viele Männer das sagen – und ihre Partnerinnen damit erfreuen. Anfang Juni wird die verschreibungspflichtige Pille zu haben sein.
Super Kamagra ist ein anderer Markennamen für das Medikament Prinigy.

Der Liebesspiel-Verlängerer enthält den Wirkstoff Dapoxetin. Der wurde ursprünglich entwickelt zur Gemütsaufhellung. Wie bei Viagra, das eigentlich gegen Herzprobleme helfen sollte, zeigten sich dann erstaunliche Nebenwirkungen. Laut Hamburger Urologe Prof. Hartmut Porst wurde das Mittel mit 6000 Männern getestet – mit guten Egebnissen.

Durch das Medikament dauert es laut Hersteller rund ein bis drei Stunden, bis sich der Patient über ein langes Sexspiel erfreuen kann. Dann darf der Mann sich rund 90 Minuten vergnügen. Mit der erwünschten verzögerten Beschleunigung. Allerdings gibt es, so die Ärzte-Zeitung, auch Nebenwirkungen. Rund 20 Prozent der Männer litten unter Übelkeit und sieben % unter Durchfall und 6 Prozent unter Kopfschmerzen und Schwindelanfällen. Solche Lustkiller haben allerdings bei anderen Potenzpillen auch keinen abgehalten, ordentlich zu schlucken.

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